Für ärztliche Praxen ist die Einführung von Qualitätsmanagement verpflichtend. Dies ergibt sich direkt oder indirekt aus einer Reihe von Gesetzen und Vorschriften. Besonders wichtig für Vertragsarztpraxen ist die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Einführung von QM. Damit hat der Gemeinsame Bundesausschuss auf die Forderung nach QM in Vertragsarztpraxen durch das Sozialgesetzbuch V im Jahr 2005 reagiert und die Anforderungen im Einzelnen festgelegt. Die Richtlinie wurde 2014 in einigen Punkten präzisiert und angepasst.

  • Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zu QM in der ärztlichen Praxis
  • Andere Gesetze und Regeln, die QM direkt oder indirekt in der ärztl. Praxis fordern

Auch eine Reihe anderer Vorschriften und Gesetze fordern direkt oder indirekt Qualitätsmanagement- maßnahmen in der ärztlichen Praxis. Sie werden auch feststellen, dass sich eine Reihe der geltenden gesetzlichen Anforderungen an Praxen nicht ohne QM-Maßnahmen erfüllen lassen. Dies wird noch verständlicher, wenn Sie QM als Teil Ihres gesamten Praxis- Qualitäts- und Risikomanagements betrachten.

Hier einige Beispiele von Vorschriften und Gesetzen, die Qualitätsmanagement fordern bzw. die nicht ohne Qualitätsmanagement zu erfüllen sind:

  • Sozialgesetzbuch V (in einer Reihe von Paragraphen)
  • Berufsordnung und Weiterbildungsordnungen der Ärztekammern
  • Eichverordnung
  • Richtlinien der KV
  • Medizinproduktegesetz
  • Röntgenverordnung

Auch die Vorschriften und Vorgaben zu Datenschutz und Hygiene sind ohne QM-Instrumente nicht erfüllbar.